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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Dorfgeschichte und -kultur

In zahlreichen Dörfern entstanden seit den 1960er-Jahren Ortsmuseen, wobei vor allem die schnell wachsenden Unterbaselbieter Vororte nachzogen. Ergänzend oder anstelle von Ortssammlungen fanden auch zahlreiche Ausstellungen statt. Augst zeigte den Silberschatz von Augusta Raurica, Oberwil, Muttenz, Rothenfluh und Gelterkinden organisierten Ausstellungen zur Dorfgeschichte. Viele Dörfer eröffneten Gemeindebibliotheken. In einigen Gemeinden bildeten sich kulturelle Vereinigungen, welche ein vielfältiges Kleinkunst- und Vortragsprogramm veranstalteten. Andere Vereine bestritten selbst solche Anlässe. So zum Beispiel die Theatergruppe Sapperlot in Arlesheim, die Theatermühle Arisdorf, der Orchesterverein Liestal, der Verein für Freilichtspiele Augst oder der Oberbaselbieter Singkreis. Die Aufzählung muss unvollständig bleiben. Trotzdem zeigt sie, was bereits der Entwurf zum Kulturkonzept 1991 festgestellt hatte: «Der Kanton Basel-Landschaft ist kein kulturelles Niemandsland. Die kulturellen Äusserungen […] zeigen sich im äusserst vielfältigen und durchaus intakten Leben der traditionellen Orts- und Dorfvereine, das von grossen Teilen der Bevölkerung getragen wird, aber auch in den Beiträgen und Werken der Kultur- und Kunstschaffenden. In diesen Aktivitäten spiegeln sich Selbstverständnis und Traditionsbewusstsein.»(1)

(1) Entwurf Kulturkonzept Kanton Basel-Landschaft 1991

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