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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Dezentrale Zentren

Der Kanton Basel-Landschaft verfügt zwar nur über Kleintheater wie das Roxy in Birsfelden, doch seit 1997 steht auch ein Kunsthaus auf Baselbieter Boden. In Muttenz bezog der Kunstverein Baselland damals ein ehemaliges Fabrikgebäude. Unter dem Einfluss des rasanten Wachstums vieler Dörfer in den Nachkriegsjahren wandelte sich die Kulturszene, vor allem im Agglomerationsbereich von Basel, aber auch im Oberbaselbiet und im Laufental. Es entstanden örtliche Kulturvereine, die sich der Förderung von Musik, Theater oder Bildender Kunst annahmen. In vielen Gemeinden und regionalen Zentren wurden Galerien und Ausstellungsräume eröffnet: das Kulturforum Brauereichäller in Laufen (1969), das Kunsthaus Palazzo in Liestal (1979), das ehemalige Kino Marabu in Gelterkinden und die Untere Fabrik Sissach (beide 1994). Zwar war der Kanton noch immer die treibende Kraft in der Kulturpolitik. Doch in verschiedenen Gemeinden wurden im ausgehenden 20. Jahrhundert Kulturkommissionen gebildet, welche über ein eigenes Budget verfügen.

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