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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Naziorganisationen im Baselbiet

Den Höhepunkt ihrer Wirksamkeit erreichten die nationalsozialistischen Organisationen in den Jahren 1941/1942, als ein Drittel der im Baselbiet lebenden Deutschen zur Mitarbeit in der so genannten Reichsdeutschen Gemeinschaft verpflichtet werden konnte. Nichtbeitrittswilligen wurde der Entzug ihrer Papiere durch das Konsulat angedroht. Nach der Kriegswende nahm die Beteiligung an den nationalsozialistischen Veranstaltungen merklich ab. Das Zentrum lag in Liestal, wo 1942 das Haus eines Parteigenossen am Sonnenweg 1 zu einem «Deutschen Heim» mit einem Saal für 60 Personen umgebaut wurde. Neben Propagandaaktivitäten wurden auch Geländeübungen der NS-Sportgruppen sowie der Hitlerjugend durchgeführt, unter anderem auf einem Bauernhof bei Reinach. Ein weiterer Stützpunkt war das 1943 gekaufte Lagerhaus auf Unter St. Romai bei Lauwil. Seit 1934 gab es Zellen der NSDAP in Liestal und Sissach. Im Krieg zählte diejenige von Liestal bis zu 21 und jene in Aesch/Arlesheim 11 Mitglieder.

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