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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Asyl für Revolutionäre

Der junge Kanton Basel-Landschaft galt während der 1830er- und 1840er-Jahre als revolutionäres Pflaster und zog dadurch viele deutsche, vor der Repression in ihren Heimatstaaten geflohene Flüchtlinge an. Am 27. Juli 1833 schrieb der deutsche Flüchtling Georg Fein über seine Zuneigung und seine Schwierigkeiten: «Liestal war für den Anfang gut, um mich erst festen Fuss in der Schweiz fassen zu lassen […]. Auf die Länge aber konnte mir ein dortiger Aufenthalt nicht zusagen; dazu fehlt daselbst ein höheres wissenschaftliches Interesse, und der Mangel an allen litterarischen Hülfsmitteln wäre mir höchst drückend geworden.» Georg Fein gehörte wie Wilhelm Schulz aus Darmstadt und vor allem wie Georg Herwegh, die so genannte eiserne Lerche, zu den Prominenten unter den Flüchtlingen. Daneben gab es eine ganze Schar heute weniger bekannter Flüchtlinge.

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