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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Grenzmarkierungen

Stundensteine waren eine Spezialität des Kantons Bern. Sie bildeten Teil eines Routen- und Strecken-Systems, das der Staat Bern seit dem frühen 18. Jahrhundert in seinem ganzen Gebiet anlegen liess. Einerseits gaben sie die Distanz zwischen Bern und dem jeweiligen Standort des Steins an, andererseits waren sie ein Hoheitszeichen wie die Grenzsteine. Die Distanz wird in Wegstunden angegeben, wobei nach 1838 eine Schweizer Wegstunde 16 000 Fuss entsprach, das sind 4800 Meter. Im Laufental haben sich vier Stundensteine erhalten, einer bei Angenstein sowie jene von Laufen, Zwingen und Grellingen. Die Stundensteine des Laufentals wurden erst nach 1815 gesetzt, nachdem das Gebiet vom Wiener Kongress zum Kanton Bern geschlagen worden war. Die französische Inschrift weist darauf hin, dass das Laufental damals dem französisch verwalteten Amtsbezirk Delémont angehörte.

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