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Geschichte des Kantons Basel-Landschaft – Identitätsfragen (Nebentext)
Ergänzender Artikel zu:
Vereinslandschaft

Spitalbau

1958 erfolgte die Grundsteinlegung, 1962 die Inbetriebnahme des neuen Liestaler Krankenhauses. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums mussten die Planer dessen Kapazitäten laufend vergrössern. Auch der seit dem Grundsatzentscheid von 1957 aufgeschobene Bau eines Spitals auf dem Bruderholz drängte sich früher auf als erwartet. Im Spitalabkommen, das 1965 verlängert wurde, vereinbarten die beiden Kantone, den Bau des zweiten Kantonsspitals vor den Toren der Stadt sofort an die Hand zu nehmen. Der Bau begann 1969, das Bruderholz-Krankenhaus wurde 1973 eröffnet. Damit kam der Kanton Basel-Landschaft in die Lage, einen grossen Teil der Pflegetage, die seine Einwohnerinnen und Einwohner beanspruchten, in seinen eigenen Spitälern anzubieten.(1) 1950 hatten die eigenen Kapazitäten für etwas über 40 Prozent der Pflegetage ausgereicht. Den grösseren Teil der Pflegetage hatten die Spitäler in Basel und Dornach bewältigt. 1997 leisteten die Baselbieter Spitäler – inzwischen gehörte auch das Kantonsspital Laufen dazu – rund 90 Prozent der Pflegetage selbst. Nur noch einen kleinen Anteil von zehn Prozent und einige Spezialitäten erbrachten die Spitäler der Nachbarkantone.

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