Ergänzender Artikel zu:
Engpässe im Bildungswesen

Ausbau und Reform im Bildungswesen

Wie im Gesundheitswesen standen auch im Bildungswesen der Nachkriegszeit zuerst quantitative Aspekte im Vordergrund: Die kantonalen Behörden mussten das Angebot an Ausbildungsgängen und -stätten erweitern. Erst in einem zweiten Schritt nahmen sie Reformen in Angriff. Weitgehende Modelle wie das Gesamtschulprojekt Muttenz scheiterten zwar, doch das neue Bildungsgesetz von 1979 realisierte einige andere Reformvorhaben. So verlängerte es etwa die obligatorische Schulzeit, schuf für Knaben und Mädchen das gleiche Unterrichtsangebot, tauschte die Namen der Real- und Sekundarschulen aus und führte Jugendmusikschulen ein.

Autor: Ruedi Epple; Redaktion: Daniel Hagmann
www.geschichte.bl.ch, Kategorie: Wirtschaft, Rundgang: Wachstumsbewältigung
Dieser Text stammt aus: Nah dran, weit weg. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, Band sechs, Liestal:Verlag des Kantons Basel-Landschaft 2001 (Kapitel Wachstumsbewältigung, S. 177-190).
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