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Der Erste Weltkrieg hatte die Debatte über die Wiedervereinigung beider Basler Halbkantone unterbrochen. Die politische Linke packte das Thema nach Kriegsende neu an. So griff zum Beispiel Georg J. Erlacher, Chefredaktor am ‹Volkswille›, dem Organ der Grütlivereine beider Basel, im Sommer 1924 die Frage auf. Die Grütlianer betrachteten die Wiedervereinigung der beiden Halbkantone als die rationellste Lösung zahlreicher Probleme der Stadt und ihrer Vororte.(1) An sich habe die Natur die Vereinigung bereits vollzogen, argumentierten sie: Das Bevölkerungswachstum habe die Stadt bis an ihre Grenzen stossen lassen. Die ausgreifenden Wohnquartiere und Industrieansiedlungen in der Stadt und ihrem Umkreis bildeten einen einheitlichen Organismus ohne augenfällige Grenzen. Die engen wirtschaftlichen Beziehungen, die Vereinbarungen über die Wasser-, Gas- und Elektrizitätsversorgung und über die Kanalisation, die Abkommen über Strassenbahnen, Spitäler, Schulen und Strafanstalten hätten zu derart lebhaften Beziehungen zwischen der Stadt, den Aussengemeinden und dem Baselbiet geführt, dass sich die Idee des politischen Zusammenschlusses aufdränge. Es versündige sich gegen die Natur, wer die künstlichen Schranken zu verteidigen wage. Die Wiedervereinigung öffne den Weg zu einem zeitgemässen staatlichen Gemeinwesen. Sie ermögliche viele Vereinfachungen und reduziere das Budget der Kantone. Schliesslich würde sie auch die Verschmelzung der Dörfer Allschwil, Binningen und Birsfelden oder ihre Eingemeindung in die Stadt erlauben.(2)
(2) Th. Hummel: Die politische Vereinigung beider Basel, Basel 1925, S. 20-60
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